Christian Schmitt, Orgel

Christian Schmitt gilt als einer der charismatischsten und virtuosesten Konzertorganisten der Gegenwart und ist als Solist und Kammermusik-Partner international gefragt.

Er konzertiert regelmäßig mit namhaften Dirigenten und Solisten wie Sir Simon Rattle, Phillipe Herreweghe, Jakub Hrůša, Marek Janowski, Manfred Honeck, Magdalena Kožena, Martin Grubinger, Juliane Banse oder Michael Volle. Seine Engagements führen ihn in bedeutende Spielstätten wie die Berliner Philharmonie, das Konzerthaus Berlin, der Wiener Musikverein, die Kölner Philharmonie, die Tonhalle Zürich, das Leipziger Gewandhaus, das Wiener Konzerthaus, der Konzertsaal des Mariinsky Theaters St. Petersburg, dem Tschaikowsky-Saal Moskau, dem Maison Symphonique Montreal, die Melbourne Town Hall, oder das Shanghai Oriental Arts Center. Er konzertiert mit renommierten Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, den Bamberger Symphonikern, der Camerata Salzburg, den Rundfunk-Sinfonieorchestern des NDR, MDR, RSB, SR, WDR, ORF oder dem NSO Taiwan und spielt bei bedeutenden Festivals wie den Salzburger Festspielen oder dem Lucerne Festival.

Highlights der Saison 2018/19 sind eine Wiedereinladung als Solist von Sir Simon Rattle, eine Tournee durch Japan, sowie Konzerte in der Philharmonie de Luxembourg, Philharmonie Essen, beim Bachfest Leipzig, mit der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, den Bamberger und Nürnberger Symphonikern.
2018 konzertiere er bereits zum insgesamt dritten Mal in die Elbphilharmonie. 2017 spielte er in der Kölner Philharmonie die Uraufführung des Werks „Umarmung – Licht und Schatten“ für Orgel und Orchester von Toshio Hosokawa. 2017 war er zudem als Solist mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg unter Kent Nagano in der Hamburger Elbphilharmonie zu hören. Seit 2014 ist Christian Schmitt „Principal Organist“ der Bamberger Symphoniker.

Eine rund 40 Aufnahmen umfassende Diskographie belegt die Vielseitigkeit des Organisten. 2018 werden zwei Solo-CDs unter Deutsche Grammophon erscheinen, unter anderem innerhalb des Projekts „Bach 333 – The Complete New Edition“. Besonders zu erwähnen ist zum einen seine 2016 erschienene CD mit Werken von Joseph Jongen, die er gemeinsam mit der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern unter Martin Haselböck unter dem Label CPO aufnahm, zum anderen sein Album mit Magdalena Kožena bei der Deutschen Grammophon aus dem Jahr 2014.

Die besondere Leidenschaft des deutschen Organisten gilt dem großen romantischen Repertoire, doch sein künstlerisches Spektrum reicht weit darüber hinaus: er musiziert auf historischen Orgeln in ganz Europa und beschäftigt sich intensiv mit zeitgenössischer Orgelmusik.

Christian Schmitt studierte an der Musikhochschule Saarbrücken, sowie bei James David Christie in Boston und bei Daniel Roth in Paris. An der Universität des Saarlandes belegte er außerdem Musikwissenschaft und Katholische Theologie.

Als passionierter Pädagoge ist Christian Schmitt als Gastdozent an Hochschulen international tätig. Er unterrichtete unter anderem in den USA, Italien, Norwegen, Mexiko, Russland oder Korea und im Rahmen einer Lehrstuhlvertretung ein Semester lang die Klasse von Prof. Jürgen Essl sowie als Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik Saar.

Christian Schmitt war von 2010 bis 2012 als Orgelsachverständiger beratend für die Sanierung der Orgel in der Berliner Philharmonie tätig, 2017 bis 2020 für die neue Orgel der Tonhalle Zürich, gehört internationalen Wettbewerbsjurys an und engagiert sich für das Musikvermittlungsprojekt „Rhapsody in School“.

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