David Cohen, Violoncello

David Cohen, geboren in Belgien, studierte in England zunächst an der Yehudi Menuhin School sowie an der Guildhall School of Music & Drama. Er gilt heute als einer der charismatischsten und aufregendsten Cellisten seiner Generation.

Nachdem er im Alter von zehn Jahren sein Solo-Debut mit dem Orchestre National de Belgique gab, ist er als Solist mit international renommierten Musikern und Dirigenten wie Lord Yehudi Menuhin, Mstislav Rostropovich, Christoph von Dohnányi, Walter Weller, Sir Charles Mackerras and Vladimir Ashkenazy aufgetreten und spielte mit namhaften Orchestern, darunter BBC Symphony Orchestra, Philharmonia Orchestra, London Philharmonic Orchestra, Orchestre National de Belgique, Orchestre Philharmonique de Liège, Zürcher Kammerorchester, Sinfonia Varsovia, St. Petersburg Philharmonic, Orchestre de Chambre de Lausanne, Orchestre de la Suisse Romande, RTE National Symphony Orchestra of Ireland, Seoul Philharmonic und NHK Symphony Orchestra.

David Cohen erhielt über 25 internationale Preise und Auszeichnungen.
Seine Auszeichnung mit dem ECHO „Rising Star“ Award führte ihn als Solisten in die Carnegie Hall, das Concertgebouw Amsterdam, den Wiener Musikverein, die Kölner Philharmonie und das Palais des Beaux Arts Brüssel.

Im Rundfunk war David Cohen unter anderem mit Lutoslawskis Cellokonzert zu hören (mit dem Philharmonia Orchestra) sowie mit Sofia Gubaidulinas Seven Last Words for Cello, Bayan and Strings (mit dem BBC Symphony Orchestra). Gemeinsam mit dem Orchestre Philharmonique de Liège nahm er das Cellokonzert von Édouard Lalo für das Label Cypres auf CD auf sowie zuletzt das von ihm in Auftrag gegebene Konzert Katharsis der Komponistin Cheryl Frances-Hoads' für Champs Hill Records.

Darüber hinaus hat er neue Werke von Ian Wilson, Gordon Crosse und ein viersätziges Werk für Solo-Cello und Streichquartett von Gavin Higgins in Auftrag gegeben, das 2018 beim Cheltenham Festival erstmals erklingen wird.

David Cohen spielt das „Ex-Pergamenschikow”-Cello von Dominicus Montagnana (ca. 1735), was großzügig ermöglicht wird von Pat Morton und dem Razumovsky Trust.