Gerhild Romberger, Mezzosopran

Gerhild Romberger schloss ihre Gesangsausbildung an der Hochschule für Musik Detmold bei Professor Heiner Eckels mit dem Konzertexamen ab. Aufbauende Kurse für Liedgestaltung bei Mitsuko Shirai und Hartmut Höll ergänzten ihr Studium. Seit 2003 ist sie selbst als Professorin für Gesang an der Hochschule für Musik Detmold tätig.

Ihren künstlerischen Schwerpunkt legt die Altistin auf den Konzertgesang. Das breite Repertoire der Sängerin umfasst dabei alle großen Alt- und Mezzo-Partien des Oratorien- und Konzertgesangs vom Barock bis zur Literatur des 20. Jahrhunderts. Ihre Arbeit mit den Wiener und Berliner Philharmonikern unter Andris Nelsons und Gustavo Dudamel, dem Los Angeles Symphony Orchestra unter Herbert Blomstedt, der Accademia Nazionale di Santa Cecilia sowie Konzerte mit Manfred Honeck waren wichtige Stationen vergangener Jahre.

Die Spielzeit 2021/22 eröffnet Gerhild Romberger mit einem Liederabend mit Tabea Zimmermann in der Berliner Philharmonie. Zu den weiteren Höhepunkten zählen u.a. konzertante Vorstellungen als Erda in Wagners Rheingold in Amsterdam und Köln unter Kent Nagano, Konzerte mit Beethovens 9. Sinfonie in Paris und natürlich wird auch die Musik Gustav Mahlers wieder eine zentrale Rolle spielen. So tritt Gerhild Romberger in Tampere und Dresden mit den Liedern eines fahrenden Gesellen auf, ist in Prag mit den Kindertotenlieder zu hören und gastiert mit Des Knaben Wunderhorn beim Israel Philharmonic Orchestra.

Ihre CD-Einspielung von Mahlers 3. Sinfonie mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Bernard Haitink wurde 2018 mit dem BBC Music Magazine Award als „Recording of the year“ ausgezeichnet.

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